Wasserspender Wassersprudler Portal   Beratung Tel: 07142  912666

Welche Technik zeichnet die Wasserspender aus 

Ausstattung

Zunächst stellt sich die Frage ob der Trinkwasserspender mit Kohlensäure ausgerüstet ist oder nicht. Dann wird ab und zu nach einem Heißwasser-Modul verlangt. Eine Kühlung ist fast immer dabei.

Bauart

Soll das Gerät als Tischgerät, Standgerät, Einbaugerät, Unterbaugerät oder als Hinterwandanlage konzipiert sein? Die Zahl der Entnahmestellen ist wichtig wenn am Trinkwassergerät Gedränge in Pausen vorkommen kann. Bedienung über Zapfhähne oder elektrisch über Tasten? Können auch große Flaschen befüllt werden, oder nur Trinkbecher? Ist das Befüllen von Flaschen erwünscht? (sinnvoll in Firmen, damit man nicht wegen jedem Becher zum Trinkwasserspender laufen muß) Ist ein Becherspender integriert? Wird Kohlensäure im Wasser gewünscht, oder reichen einfache Geräte mit stillem Wasser aus?

Kühlung

Die Kühlleistung richtet sich nach der Personenzahl. Mit einer Leistung von 40 Litern pro Stunde können max.  100 Personen versorgt werden, aber nur, wenn nicht alle gleichzeitig am Gerät Wasser zapfen wollen.
Geräte mit 60 Liter Dauerkühlung pro Stunde sind für größere Personenzahlen geeignet

Prinzip Trockenkühler:

Die Kühlschlangen des Kompressors und die Kühlschlangen des Wassers sind in einem Aluminiumblock eingeschlossen. Die Kühlung erfolgt über die Kälteübertragung im Aluminiumblock. Die Wärmekapazität des Aluminiums ist relativ gering, sodass im Spitzenbereich nicht die gleichen Leistungen wie beim Wasserbadkühler zu erwarten sind. In den meisten Fällen reicht jedoch diese Kühlung zur Versorgung des Wasserspenders aus.

Prinzip Wasserbadkühler (Naßkühlung)

Die Kühlschlangen des Kompressors kühlen ein Wasserbad ab. In dem Wasserbad befinden sich auch die Kühlschlangen des Trinkwassers. Da Wasser eine relativ große Wärmekapazität hat, werden diese Kühler da eingesetzt, wo hohe und dauerhafte Kühlleistungen verlangt werden. Ein Trockenkühler hat eine geringere Leistung als ein Wasserbadkühler.

Material

Kunststoff:

eignet sich gut für Trinkwasserspender in Büros und für alle Räume die nicht oder nur leicht verschmutzt sind. Vorteile sind der meistens niedrige Preis und ansprechendes Design. Nachteile dieser Wasserspender sind die Empfindlichkeit gegenüber mechanischen Belastungen und die Aufnahme von Schmutz auf der Oberfläche in schmutzbelasteter Umgebung (zum Beispiel Produktionsräume)

Edelstahl:

in Produktionsräumen oder Kliniken, Altenheimen und Schulen sollten Wasserspender aus Edelstahl genommen werden. Sie lassen sich leicht sauber halten und sind in der Regel robust gebaut. Diese Geräte kosten in der Regel etwas mehr als die Wasserspender aus Kunststoff.

Aluminium:

Die Oberfläche ist empfindlich gegen Kratzer. In repräsentativen Räumen kann Aluminium in Verbindung mit schöner Beleuchtung zum Blickfang werden und den Wasserspender optisch aufwerten. Die individuelle Beleuchtung kann genutzt werden, um Sponsoren am Gerätepreis zu beteiligen. Das Sponsorenlogo wirkt nicht aufdringlich, ist aber bei guter Platzierung ein hervorragender Werbeträger.

CO2 Einspeisung (nur bei Wasserspendern mit Kohlensäure-Einrichtung)

Kohlensäure wird meistens über einen Karbonator oder über Kapillarfilter (Inline-Technik) dem Wasser zugeführt. Pro kg CO2 können ca. 120 - 200 Liter Sprudelwasser erzeugt werden. Das ist abhängig vom eingestellten Druck, von der Zapfgewohnheit , eher medium oder lieber "herzhaft" und von der Kühlung des Wassers.

Karbonator:

Unter Druck wird das gekühlte Wasser in einem Edelstahlbehälter, dem Karbonator, mit CO2 versetzt. Je nach Druck ( ca. 3 - 6 bar) und Temperatur nimmt das Wasser die Kohlensäure mehr oder weniger gut auf und wird zum Sprudel. Die Gasbläschen sind in der Regel gut zu sehen, so daß auch optisch der Eindruck entsteht, daß Sprudel aus dem Wasserspender kommt. Geschmacklich ist das so erzeugte Tafelwasser kaum von einem normalen Sprudel aus der Flasche zu unterscheiden.

Inline-Technik:

Das CO2 wird, während das Trinkwasser durch einen Kapillarfilter läuft, von außen durch die Filtermembran gedrückt und vermischt sich im Inneren des Kapillarfilters mit den Trinkwasser zu Sprudel. Die Perlung ist sehr fein, so daß der Eindruck entsteht, man habe nur stilles Wasser vor sich. Geschmacklich stellt man aber gleich fest. daß auch hier Kohlensäure enthalten ist. Das typische prickelnde Gefühl, das durch die Gasbläschen erzeugt wird, fehlt bei dieser Variante der Karbonisierung. Um die opitmale Karbonisierung zu erreichen muß der Wasserdruck genau auf das Kapillarfiltersystem abgestimmt sein. Bei schwankenden Wasserdrücken oder unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten läßt die Karbonisierung deutlich nach. Wenn sich der Eingangsfilter mit der Zeit zusetzt, vermindert sich damit auch die Karbonisierung des Trinkwassers. Das so erzeugte Tafelwasser schmeckt dann im besten Fall noch wie Medium-Wasser. 

Filtration und Entkeimung

Mit der Filtration werden Partikel, wozu auch Bakterien gehören, Schadstoffe und Geschmacksstoffe entfernt. Die Trenngrenze eines Filters bestimmt, welche Stoffe zurückgehalten werden. 

Kohlefilter absorbieren bestimmte Stoffe und filtern gleichzeitig gröbere Partikel aus. Mit nachgeschalteten Feinfiltern werden Mikroorganismen "ausgesperrt" Dazu ist eine Trenngrenze von < 0,2µm nötig. Man spricht dann von Mikrofiltration oder Sterilfiltration. 

Noch eine Stufe weiter geht die Ultrafiltration, mit der auch größere organische Verbindungen wie zB Pestizide, Arneimittelrückstaände etc aus dem Wasser entfernt werden. Danach folgen die Nanofiltration und dann die Umkehrosmose

Je kleiner die Trenngrenzen werden, desto weniger Wasser fließt pro Zeiteinheit durch das System. Zur Entkeimung können außer der Mikro- und Ultrafiltration andere Methoden angewandt werden. Es gibt die Erhitzung der Leitungen, die aber zur erhöhten Kalkablagerung führt (wie bei den Heizstäben der Waschmaschine). UV-Strahlen werden entweder statisch oder dynamisch eingesetzt. Die oxidative Entkeimung (EOK) führt ebenfalls zur wirksamen Reduzierung von Mikroorganismen.